Ein erfolgreiches Festival ging zu Ende
Rückblick auf die Architekturtage 2026 - das biennale Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik
Mit einem vielfältigen Programm und großem Publikumsinteresse gingen die Architekturtage 2026 erfolgreich zu Ende. Unter dem Motto „Was uns verbindet – Infrastrukturen des Alltags“ rückte Österreichs größtes Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik die Themen Architektur, Infrastrukturen, Gesellschaft und ökologische Verantwortung in den Mittelpunkt. An mehr als 300 Veranstaltungen in allen Bundesländern boten Führungen, Exkursionen, Diskussionen, Workshops, Ausstellungen und Open Studios vielfältige Möglichkeiten, Architektur und Baukultur aus neuen Perspektiven zu erleben.
Das Programm wurde österreichweit von den folgenden zehn Architekturinstitutionen kuratiert:
- afo architekturforum oberösterreich
- Architektur Haus Kärnten
- ARCHITEKTUR RAUMBURGENLAND
- Architekturzentrum Wien
- Haus der Architektur Graz
- Initiative Architektur
- Österreichische Gesellschaft für Architektur
- ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich
- aut. architektur und tirol
- vorarlberger architektur institut
Zusätzlich gab es im Rahmen des Formats OPEN STUDIO'26 über 60 Architekturbüros und Ziviltechniker:innen, die ihre Büros für Besucher:innen geöffnet haben. Die vollständige Liste dieser teilnehmenden Büros finden Sie auf der offiziellen Programmseite der Architekturtage.

© Architekturtage
Auftakt der AT26 in Wien
Die Auftaktveranstaltung am 20. Mai 2026 im Architekturzentrum Wien eröffnete das Festival mit spannendem Diskurs und Get-Together. Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur Peter Hanke unterstreicht in seiner Videobotschaft die Wichtigkeit von Infrastruktur in unserem Alltag sowie die Besonderheiten des Festivals:
„Ich lade Sie herzlich ein: Nutzen Sie die Architekturtage! Entdecken wir gemeinsam, was uns verbindet.“
Abschlussveranstaltung im Otto-Wagner-Areal
Den feierlichen Abschluss bildete am 10. Juni 2026 die Veranstaltung „Infrastrukturen des Alltags – Visionen für morgen“ im Jugendstiltheater am Otto-Wagner-Areal in Wien. Im Mittelpunkt stand eine kuratierte Auswahl der Beiträge des österreichweiten Foto- und Ideenwettbewerbs OPEN CALL’26. Bürger:innen, Studierende sowie Expert:innen präsentierten ihre Visionen für soziale und ökologische Zukunftslösungen im Kontext unserer gebauten Infrastrukturen und zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig die Perspektiven auf die Zukunft unserer Lebensräume sind.
Die eingereichten Arbeiten wurden gemeinsam mit aktuellen Projekten des New European Bauhaus (NEB) weitergedacht. Das Otto-Wagner-Areal als Veranstaltungsort bot dafür einen passenden Rahmen und unterstrich die Bedeutung des Ortes als Zukunftslabor für nachhaltige Stadtentwicklung und Baukultur.
Ergänzt wurde der Abend durch ein Filmscreening, eine Führung über das Otto-Wagner-Areal sowie die Verlosung von vier KlimaTickets Ö unter allen Teilnehmer:innen des OPEN CALL’26. Darüber hinaus wurden Eintrittskarten für den Dokumentarfilm „Barbara Buser – Pionierin der Nachhaltigkeit“ verlost. In entspannter Atmosphäre klangen die Architekturtage 2026 bei einem gemeinsamen Ausklang aus.
Auch nach dem offiziellen Festivalende blieben einzelne Programmpunkte weiterhin zugänglich und ermöglichten es Interessierten, die Inhalte der Architekturtage über den Festivalzeitraum hinaus zu entdecken. Insgesamt zeigten die Architekturtage 2026 eindrucksvoll, wie Architektur und Ingenieurtechnik gesellschaftliche Herausforderungen aufgreifen, nachhaltige Entwicklungen fördern und Menschen miteinander verbinden können.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucher:innen, Partner:innen, Mitwirkenden und Unterstützer:innen, die dieses bedeutungsvolle Festival so erfolgreich gemacht haben.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Detaillierte Informationen zum Event findet Sie in der Veranstaltungsnachschau der AT26.


